Meine Tarot-Karte für den 15.3.: Die Acht der Schwerter

Für mich ist das eine spannende Karte. Denn sie zeigt häufig einen Bereich, den wir in uns nicht lebendig sein lassen wollen. Den wir ein- oder sogar ausgesperrt haben. Den wir also als nicht zu uns gehörig betrachten.

Die Karte steht mithin für innere Fesseln, deutet an, dass ich mein eigener Sklave bin.  Oder dass ich körperlich und seelisch am Ende bin.

Zudem spielen Themen wie Demütigung, Kraftlosigkeit, Krankheit, Stillstand und Unsicherheit eine Rolle.

Diese Karte hat viel mit Ehrlichkeit sich selbst gegenüber zu tun. Ich meine die Ehrlichkeit ohne Alkohol. Diese Momente, wo man in seine Abgründe schaut. Aber auch auf die Höhen. Denn die Polarität gilt natürlich auch hier: wo keine Höhen, da keine Abgründe – und umgekehrt.

Bei mir hat es natürlich etwas länger gedauert, bis ich kapiert habe, dass es nicht nur Abgründe gibt. Obwohl es ja gerade die sind, die einen etwas schwindlig werden lassen.

Die Karte heute ermutigt mich jedenfalls, nach dem zu suchen, was ich in mir nicht lebendig werden lassen will.

Es bleibt spannend.