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Tageskarte: Die Fünf der Stäbe

Bei dieser Karte geht es ums (sportliche) Kräftemessen. Vielleicht auch um eine Kraftprobe. Aber nicht um eine ernsthafte, es geht eher ums Ausprobieren.

Für die Fünf der Stäbe gibt eine ganze Reihe von Deutungsmöglichkeiten, sie reichen von Wettkampf über Lebenskampf bis hin zu Gewinn, Überfluss und Scheinkämpfen.

Die generelle Botschaft lautet aber: Du bist auf dem richtig Weg, mach weiter!

Wenn ich denn herausgefunden habe, welcher Weg der richtige ist, mach ich das heute.

Tageskarte: Die Fünf der Kelche

Auf den ersten Blick eine schwierige Karte, signalisiert sie doch Trennung, Schmerz, Verlust, Enttäuschung, Bitterkeit. Das sind die drei umgeworfenen Kelche, auf die diese schwarz gekleidete Gestalt blickt.

Die beiden Kelche, die noch aufrecht stehen, beachtet sie nicht.

Für mich wieder mal eine bekannte Thematik: Ich schaue bloß auf das, was ich offensichtlich verloren habe – und nicht auf das, was ich noch habe.

Dabei zeigt die Karte doch, dass alles im Fluss ist, dass es immer weitergeht und auch wieder bessere Zeiten kommen.

Also werde ich mich heute umdrehen und mir klar machen, was ich besitze – wobei es nicht um materielle Werte geht. Sondern um geistige und seelische, die letztlich zählen.

Tageskarte: Die Fünf der Schwerter

Was für eine Kombination – Aschermittwoch und Valentinstag! Und dann auch noch diese Karte…

Sie bedeutet Erniedrigung, Niederlage, Verlust, Eifersucht, Demütigung, Angst, Verrat, Gemeinheit, Hinterlist, Pyrrhussieg.

Also alles, was in einer Beziehung so vorkommt, pardon, vorkommen kann. Angeblich giobt es ja auch welche, die funktionieren. Sogar über Jahrzehnte.

Aber ich will mich nicht beklagen, ich bin halt für Beziehungen nicht gemacht, obwohl ich es vielfach und vor allem ernsthaft versucht habe. Aber irgendwann bin ich immer bei dieser Karte gelandet. Und das kann ich auf Dauer nicht aushalten.

Heute also Valentinstag aus der Distanz – und allen Glücklichen viel Glück!

Tageskarte: Die Fünf der Münzen

Eins stimmt schon mal: Es schneit heute früh., naja, es schnieselt. Die zwei Bettler, die an dem erleuchteten Kirchenfenster vorbeigehen, sind die klassischen Boten für Angst, Verlassenheit, Pech (sowohl in Liebesdingen wie auch in finanzieller Hinsicht), Not und Elend, Betrug, Pleite und finanzielle Abhängigkeit.

Prost Mahlzeit, das wird nicht gerade einfach heute. Da sind kurz alle Ängste zusammengefasst, die mich umtreiben. Das sind die schlaflosen Nächte. Wenn ich keine Ahnung habe, wie das alles weitergehen soll. Aber solche Phasen hat wohl jeder irgendwann.

Die Herausforderung besteht darin, dass man isolche Situationen nicht allein durchsteht. Wer Glück hat, besitzt einen Lebenspartner, der einem zur Seite steht.

Oder aber man hat einen besten Freund. Wenn ich etwas gelernt habe, dann das: Wahre Freundschaft ist tatsächlich das beste, was einem passieren kann. Ein Freund, auf den man sich blind verlassen kann, selbst wenn man wochenlang nichts voneinander hört.

Ich habe so einen Freund. Und deswegen stürzt mich die Karte nicht in tiefe Verzweiflung. Ich werd mich heute mit ihm einfach auf ein Bier verabreden.