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Tageskarte: Der König der Münzen

Ja ja, der Münzkönig weiß schon, worum es geht. Im Gegensatz zu seinen Kollegen der anderen Elemente sitzt er gelassen, ja fast lässig auf seinem Thron, bereit, das Leben als sinnliche Erfahrung in vollen Zügen zu genießen. Erde halt.

Das ist Dionysos, das Leben ist ein einziges Fest. Okay, er hat eindeutig eine Vorliebe für materielle Werte, sei’s drum! Solche wie er sind praktisch, erdverbunden, pragmatisch, sinnlich, genießerisch, zuverlässig und treu.

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Tageskarte: Der Ritter der Münzen

Für die Stimmung, die diese Karte beinhaltet, bin ich sehr empfänglich: Sie ist grundsolide, verlässlich, stabil, hartnäckig, aber auch sinnlich und voller Schaffenskraft.

Außerdem steht die Karte für Verantwortlichkeit, Aufrichtigkeit und Nützlichkeit. Aber auch für Glück in Geldangelegenheiten und Glück im Spiel. Also werde ich heute nach Jahrzehnten mal wieder einen Lottoschein ausfüllen.

Meinen Millionengewinn teile ich dann selbstverständlich.

Tageskarte: Die Königin der Münzen

Hier ist sie also, die Erdmutter, die Queen of reality, die Tatkraft auf zwei beinen. Königinnen und Könige stehen erstmal für Personen, die ins persönliche Schicksal eingreifen.

Also: Diese reife Frau, lebenserfahren, großherzig, bodenständig, ernst, tiefsinnig, sinnlich, geheimnisvoll, unverstanden, gutmütig und vermögend möchte bitteschön nicht zögern, mich irgendwo und irgendwann anzusprechen! Ich bin der mit dem netten schwarzen Hund…

Sollte es sich doch nicht um meine Königin handeln, steht die Karte für Überfluss, Sicherheit, Geschenke und Hochzeit.

Ich würde sehr gern die Frau treffen. Am besten heute.

Tageskarte: Die Drei der Münzen

Die düsteren Farben dieser Karte führen zu falschen Schlussfolgerungen, denn die Bedeutung ist eindeutig positiv.  Sie zeigt uns einen Bildhauer, dessen Arbeit in einem Kloster von einem Mönch und einer reichlich verhüllten Frau begutachtet wird.

Hier geht’s wohl um das Prüfungsthema. Für mich ist das sehr schwierig. Ich habe Prüfungsangst. Immer schon gehabt. Dieses Gefühl, dass ich versagen könnte, ist unerträglich. Und nebenbei gesagt auch der Grund, warum ich mein Studium nicht abgeschlossen habe.

Allem, was auch nur ansatzweise nach Prüfung riecht, gehe ich deshalb konsequent aus dem Weg. So gesehen bin ich schon ein rechter Feigling. Weil ich im Fall der Fälle halt schlecht vor mir dastehe.

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Tageskarte: Das As der Münzen

Schöne Symbolik: unten die weißen Lilien (= seelische Reinheit), ein goldener Weg durch eine Rosenhecke zu Bergen in der Ferne (= der goldene Weg der Erkenntnis); über allem die strahlenumwobene Hand des Einen (wie auch immer man ihn nennen mag), die eine Münze hält.

Die Bedeung liegt also auf der Hand: Ich habe heute die Chance, mein Glück zu machen – entweder finanziell oder erkenntnistheoretisch.

Grundsätzlich steht die Karte für das große Glück (in Liebe und/oder Finanzen), Belohnung, tiefe Zufriedenheit, Harmonie, Gesundheit.

Dann gehe ich mal davon aus, dass heute meine fiese Erkältung, die mich seit einer Woche quält, endlich überstanden ist.

Tageskarte: Die Vier der Münzen

Gemeinhin schreibt man dieser Karte zwei Aspekte zu: Zum Einen ist der Mann stolz auf das, was er besitzt. Zum Anderen klammert er sich an diesen Besitz. Und zwar derart, dass ihn das völlig unbeweglich macht.

Er ist derart auf materielle Sicherheit bedacht, dass alles andere für ihn unwichtig ist. Wenn er nicht umdenkt und beginnt loszulassen, wird  das ein schlimmes Ende nehmen.

Ich gebe das nur ungern zu, aber dieser Hang zu finanzieller Sicherheit ist einer meiner größten Schwachpunkte. Immer wieder habe ich vieles in Kauf genommen, weil ich davon überzeugt war, ich würde andernfalls unter der Brück enden.

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Tageskarte: Die Sechs der Münzen

Bloß gut, dass heute Sonntag ist. Diese Karte warnt eindeutig: Vorsicht im Umgang mit Geld! Keine Spekulationen! Ich werde also nicht noch rasch eine Wette abschließen, wer heute Nacht den Super Bowl gewinnt.

Ich lasse ohnehin die Finger von Wetten und Automaten, bleibe weg aus Spielcasinos und investiere nicht in Aktien. Weil das bei mir garantiert schiefgeht. Das habe ich in der Vergangenheit oft genug unter Beweis gestellt. Nicht mal einen Dreier im Lotto gab’s.

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Tageskarte: Die Zwei der Münzen

Und gleich noch einen drauf: Gestern das Rad des Schicksals und heute der Jongleur, der in der Unendlichkeitsschleife zwei Münzen tanzen lässt. Ein ständiges Auf und Ab also, genauso wie beim Rad.

Soll heißen, es geht weiter mit den Schicksalsschlägen. Aber ich soll wohl mehr auf die spielerische Weise damit umgehen. So zumindest würde ich die Karte heute für mich interpretieren. Zumal mir gestern ein paar Themenvorschläge weggebrochen sind…

Es kann aber auch heißen, dass ich mich doch anstrengen muss, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Probates Mittel dafür: Heiterkeit.

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Tageskarte: Der Bube der Münzen

Buben sind im Tarot Chancen, die wir von außen bekommen. Dieser Bursche hier deutet an, dass ich Geld verdienen kann. Und das am Sonntag…

Also wird es wohl eher die Chance sein, etwas zu tun, zu handeln. Als Person steht die Karte für eine junge Frau oder ein Kind, als Ereignis für Fleiß und Studium.

Klare Ansage: ich werde heute mit meiner Tochter für die Englisch-Schulaufgabe üben.

Tageskarte: Die Fünf der Münzen

Eins stimmt schon mal: Es schneit heute früh., naja, es schnieselt. Die zwei Bettler, die an dem erleuchteten Kirchenfenster vorbeigehen, sind die klassischen Boten für Angst, Verlassenheit, Pech (sowohl in Liebesdingen wie auch in finanzieller Hinsicht), Not und Elend, Betrug, Pleite und finanzielle Abhängigkeit.

Prost Mahlzeit, das wird nicht gerade einfach heute. Da sind kurz alle Ängste zusammengefasst, die mich umtreiben. Das sind die schlaflosen Nächte. Wenn ich keine Ahnung habe, wie das alles weitergehen soll. Aber solche Phasen hat wohl jeder irgendwann.

Die Herausforderung besteht darin, dass man isolche Situationen nicht allein durchsteht. Wer Glück hat, besitzt einen Lebenspartner, der einem zur Seite steht.

Oder aber man hat einen besten Freund. Wenn ich etwas gelernt habe, dann das: Wahre Freundschaft ist tatsächlich das beste, was einem passieren kann. Ein Freund, auf den man sich blind verlassen kann, selbst wenn man wochenlang nichts voneinander hört.

Ich habe so einen Freund. Und deswegen stürzt mich die Karte nicht in tiefe Verzweiflung. Ich werd mich heute mit ihm einfach auf ein Bier verabreden.