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Tageskarte: Die Neun der Kelche

So mag ich das: Laut Waite sitzt der Mann vor einem Tisch, auf dem neun Kelche voll des köstlichen Weins stehen. Der Typ hat also richtig gefeiert oder tut das noch.

Damit steht die Karte für eine Zeit des Genießens und der Freude. Sie verheißt Fröhlichkeit, eine gute Zeit, häusliches Glück, Genugtuung, Zuversicht, Gesundheit und den Lohn der Mühe.

Wenn ich mir für heute etwas aussuchen kann, dann nehme ich … die Zuversicht!

Tageskarte: Die Neun der Stäbe

Heute wird sich nicht viel tun, obwohl Rosenmontag ist. Aber ich als Faschingsmuffel warte erstmal ab. Der Typ hinter den Palisaden hat offenbar einiges hinter sich und bleibt wachsam. Womöglich kommt ein Angriff von unerwarteter Seite.

Die Karte steht also für Abwehr, Vergangenheitsbewältigung, Verhärtung, Ungewissheit, Nachdenken, Vorsicht, Verzögerung und Widerstand.

Ich bleib heute einfach mal vorsichtig. Bei all den Pappnasen…

Tageskarte: Die Neun der Schwerter

Zweifellos die klassische Albtraum-Karte. Wobei das „Sich-nachts-schlaflos-Herumwälzen“ allein schon ein Albtraum ist. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich diesen Zustand erlebt habe – weil mir die Zukunftsängste den Schlaf raubten.

Auch mit Depressionen schläft man nicht gut. Trotz der Psychopillen, die alles in Watte packen.

Diese Karte steht also für Verzweiflung, Trostlosigkeit, Albträume, Verlassenheit, Misserfolg, Selbstbeschuldigungen – der ganze Mist halt.

Dennoch gibt es Lösungen, wie ich im Selbstversuch festgestellt habe.

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Tageskarte: Die Neun der Münzen

Großartig: Diese Karte verheißt Glück und Wohlstand! Sie steht für das süße Leben – die Frau inmitten eines Gartens, umgeben von Weintrauben, eine Hand auf einer Münze, in der anderen einen Falken (das Symbol für die Jagd nach dem Glück). Also alles paletti.

Wenn, ja wenn da nicht im Vordergrund eine Schnecke vorbeikröche. Denn sie wiederum macht all das verheißungsvolle vordergründige Leben in Saus und Braus ein b isserl fragwürdig.

Denn im Grunde geht es bei der Neun der Münzen nicht um den schnöden Mammon, der ein angeblich sorgloses Dasein schafft. Sondern um den inneren reichtum des Lebens, für meine Beziehung zu den inneren Werten, die Erkenntnis, was tatsächlich für ein erfülltes Leben wichtig ist.

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